„Stadt vernachlässigt ihre grünen Schätze“
Die Geschichte der Kölner Parks und Grünanlagen begann kurz nach 1800 mit dem ersten Botanischen Garten. Es folgten Zoo und Flora, später die Ringe. Ab 1900 war es Fritz Encke, der als Gartendirektor den Kölnern zahlreiche grüne Erholungsflächen bescherte – Vorbild für viele andere Städte. Doch nun warnt die Denkmalschützerin Henriette Meynen: „Köln vernachlässigt seine grünen Schätze.“

Blick in den Klingelpützpark:
In ihrem öffentlichen Vortrag für das „Architektur Forum Rheinland“ (AFR) wies sie am Montag Abend im Domforum auf die wichtige klimatische, kulturelle, soziale und städtebauliche Funktion der Grünanlagen und Parks hin. Nicht zuletzt wegen der desolaten finanziellen Lage der Stadt würden die einst mit Sachverstand geplanten Anlagen aber langsam verkommen. Lob fand die Bürgerinitiative, die mit viel ehrenamtlichem Engagement den Fritz- Encke-Volksgarten im Kölner Süden pflegt. Meynen wünscht sich auch für andere Parks solche Unterstützung. (js)
